24.01.2012 ein Vortrag von Stefan Müller: Einführung in ein (gar nicht so) schwieriges Thema
Das Verfahren der Dialektik gilt oft als schwierig und ist zudem geheimnisumwittert. Anhand der zahlreichen Hinweise, die Theodor W. Adorno zur Konzeption einer negativen Dialektik gibt, soll einführend dargestellt werden, welche Momente eine dialektische Argumentation umfasst: (Minimal-)Bedingungen einer dialektisch konfigurierten Verfahrensweise werden aufgezeigt. Zentral werden die Kategorien ‚Widerspruch’ und ‚Vermittlung’ beispielhaft an Adornos Kritischer Theorie erläutert und diskutiert. Vorkenntnisse sind hilfreich, aber nicht notwendig.
19:30 im zakk Düsseldorf!
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16.01.2012 Antifaschistischer Themenabend im zakk Düsseldorf
Bei der Suche nach einer Antwort darauf, warum die Neonazigruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) den Weg in den bewaffneten Untergrund genommen hat, muss sich mit ihrem Ausgangsort beschäftigt sowie das politische Milieu und damit ihr geistiger und aktionistischer Erfahrungsraum in den 1990er Jahren beschrieben werden. Dass die staatlichen Behörden die Existenz dieser terroristischen Gruppierung jahrelang nicht aufgedeckt haben, liegt schließlich auch in der unzureichenden behördlichen Analyse dessen, was eine neonationalsozialistische Bewegung und ihr gewalttätiges Potenzial ausmacht.
Der Vortrag wird sowohl den historischen als auch den aktuellen politischen Kontext des „Rechtsterrorismus“ beleuchten und die inhaltlichen Entwicklungslinien aufzeigen.
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Eine Veranstaltung mit Prof. Hans-Ernst Schiller (FH Düsseldorf) am 15.12. um 19:30 im Zakk
Der Vortrag soll, als Auftakt einer Reihe von Veranstaltungen zur Kritischen Theorie, an das Thema heranführen. Genauer soll es um jene theoretische Haltung gehen, die ab den 1930er-Jahren von Max Horkheimer und Theodor W. Adorno eingenommen wurde, deren Intentionen sich teils erheblich von denen der sogenannten zweiten Generation der Kritischen Theorie um und nach Jürgen Habermas unterscheiden. Der Referent wird diese Intentionen vorstellen und eine Perspektive auf ihre fortdauernde Relevanz öffnen.
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Zwei Veranstaltungshinweise:
> Tagung zur Kritischen Theorie und Emanzipation | 11./12.11.2011 | Universität Bielefeld | http://kritischetheorieundemanzipation.blogsport.de
> rote ruhr-uni 2011 | 8.11. bis 18.11. | http://www.rote-ruhr-uni.com/cms/rote-ruhr-uni-2011.html

In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 fanden in fast allen deutschen und österreichischen Städten Pogrome statt in denen Synagogen, Geschäfte und Wohnhäuser von jüdischen Bürgern und Bürgerinnen oder Menschen, die in der NS-Ideologie zu “Juden” gemacht wurden, niederbrannten. Zahlreiche Jüdinnen und Juden wurden ermordet oder festgenommen und misshandelt. Auch in Wuppertal kam es zu jenen organisierten Gewaltausbrüchen, die auch nicht vor Privatwohnungen halt machten. Die Synagogen in Elberfeld und Barmen brannten komplett aus. Erst 2002 wurde in Wuppertal Barmen eine neue Synagoge errichtet. In allen Städten beteiligten sich hunderte Bürgerinnen und Bürger an den von der SA begonnenen Zerstörungen und Plünderungen. Dies war nur ein vorläufiger Höhepunkte des Antisemitismus in Deutschland, welcher später in dem Versuch der Auslöschung des gesamten europäischen Judentums endete.
Linksradikale Gedenkdemonstration: 09.11.2011. //
18:00h //Wuppertal // Döppersberg (Hauptbahnhof)
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