Archiv für Januar 2010

SDC präsentiert: Veranstaltungsreihe I/2010

[update 19. Mai 2010] Achtung!

Das BiBaBuZe hat im Moment alle Veranstaltungen in ihren Räumen gecancelt.

Die Veranstaltung am 20. Mai zu Ador­nos Äs­the­tik und Freuds Theo­rie des Un­be­wuß­ten findet nun, wie geplant um 19.30 Uhr, in der Universität Düsseldorf, Gebäude 23.21. Etage 02. Raum 21 statt.

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Neues Jahr, neue Veranstaltungen vom salon des communistes!
Unsere erste Veranstaltungsreihe wird mit monatlichen Terminen im Frühjahr folgende Themen bearbeiten:

Alle Veranstaltungen finden im Buchladen BiBaBuZe (S-Bhf Bilk) um 19.30 Uhr statt!


Frühjahrs Soireé Flyer

Von der Erfindung der „Kulturnation“ zur „Volksgemeinschaft“
Zur historischen Entwicklung des Nationalismus in Deutschland
Henning Borggräfe, 18. Februar
19.30 Uhr, Buchhandlung BiBaBuZe (S-Bhf Bilk)

Die Wahrheit der Sozialfaschismus-These
Zum Antifaschismus der „K“PD und dem Anteil der Sozialdemokratie an der Nazifizierung der Deutschen
N.N. (Rote Ruhr-Uni Bochum), 22. April
19.30 Uhr, Buchhandlung BiBaBuZe (S-Bhf Bilk)

„Was Es ist, soll Ich werden“
Adornos Ästhetik und Freuds Theorie des Unbewußten
Isabelle Klasen, 20. Mai
19.30 Uhr, Buchhandlung BiBaBuZe (S-Bhf Bilk)

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Buch: The Anti Enlightenment Tradition

Titel: The Anti-Enlightenment Tradition
Autor: Zeev Sternhell
Verlag: Yale University Press, 2009
Länge 544 Seiten

iz3w und a3w saar

Ein besonders eindringlicher Lesehinweis ist die ‚traditionsreiche‘ Freiburger Zeitrschrift ‚iz3w‘.
Die Anfänge liegen in der internationalistischen Soliszene der 70er und entwicklungspolitischen Linken, mittlerweile liegt das Projekt herrlich zwischen allen Stühlen und Fronten und beweist dennoch Linie..
Allein der Blick ins Inhaltverzeichnis der aktuellen Ausgabe ‚No, he can‘t- US-Außenpolitik in alten Mustern‘ zeigt das Potential dieser regelmäßigen publizitischen Tätigkeit und gibt ein Niveau vor, von dem ein Großteil der Linken derzeit traurigerweise nichts wissen will:
z.B. Völkische Projektionen – Antisemitismus in der ethnologischen Afrikaforschung, Immer auf der Kippe – Die USA und ihr wechselhaftes Verhältnis zu Israel, Lateinamerika hegt gegenüber Obamas Politik keine großen Hoffnungen mehr, So einfach ist es nicht – Eine Replik auf die Kritik der Ausstellung »Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg«, Ich bin wer – Das postkoloniale Fotoprojekt Stagings Made in Namibia,
Tatortbesichtigung – Postkoloniales und Rassistisches in der sonntäglichen Krimiserie, Trans-Formiert! – Das erste Festival für Transgender-Identitäten in Buenos Aires
u.v.m.

Abokonditionen gibt es hier

Ebenfalls interessant und wichtig ist die aktuelle Flugschrift der Aktion 3.Welt Saar und Emanzipation und Frieden Stuttgart. Unter dem Titel ‚Bye, Bye Multikulti- Es lebe Multikulti‘ wird in einem pointierten Text die ‚multikulturelle Gesellschaft‘ in ihrer dunkelsten Zeit, angesichts des Rassismus eines Thilo Sarrazins, dem Kampfbegriff der Islamophobie, der Reaktualisierung des Patriarchats durch Kopftuchzwang und Ehrenmorde, gegen ihre Feinde und Liebhaber verteidigt.

Lesen und bestellen hier

HATE

Die Palette der Argumentationskompetenz linker ‚Gentrifizierungskritiker‘ geht vom Niveau des ‚Die Yuppie Scum‘ Shirts aus dem Red Stuff Versand (und ähnlichen Parolen an Häuserwänden in Düsseldorf-Flingern) bis zum ‚Not in our name‘ Manifest der nahezu kompletten linken Hamburger Kulturszene.
Dass die wesentliche Pionierarbeit zur Stadtaufwertung aber gerade von Linken und Künstlern vollzogen wird, und der Kiez um so cooler erscheint je mehr diese Szenen ihre Spuren hinterlassen, fällt dabei meistens unter den Tisch. In der neuen, auch ansonsten wieder lesenswerten, HATE bringt u.a. Laura Ewert die Sache auf den Punkt.. ..weiterlesen (extern).

SDC präsentiert: Der Dresden Mythos


Der Dresden Mythos
Geschichtsrevisionismus am Beispiel Dresdens.
ReferentInnen des AK „Keine Versöhnung mit Deutschland“ Dresden

Vortrag und Diskussion
20.01.2010, 18.00 Uhr
Uni Düsseldorf, Gebäude 23.21, Untergeschoss 1, Raum 69

Lesehinweise:
Aufruf von Venceremos
Venceremis Antwort auf ,No Pasaran‘

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